A Verletzten unter Selbstschutz aus Gefahrenbereich bringen B Hilfe anfordern C Erste Hilfe leisten
Bei Atemstillstand
Nur sofortige Beatmung kann Leben retten. Sekunden entscheiden. Erkennung: Keine Atemgeräusche, keine Atembewegung, auffallende Hautverfärbung. Maßnahmen: Streckung des Halses zur Schaffung freier Atemwege. Erforderlicherweise Fremdkörper aus Mund und Rachen entfernen. Atemspende: Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung.
Bei Bewusstlosigkeit:
Erkennen: Der Bewusstlose ist nicht ansprechbar. Maßnahmen: Feststellen der Atmung. Falls keine Atmung vorhanden: siehe Atemstillstand, Seitenlagerung
Bei Blutungen aus Wunden:
Maßnahmen: Jede Wunde keimfrei bedecken. Fast alle Blutungen sind mit einem Verband oder Druckverband zu stillen.
Bei Kreislaufstillstand:
Erkennen: Keine Atmung, kein Herzschlag. Maßnahmen: Herz-Lungen-Wiederbelebung durch Herzmassage.
Allein: 15 x sehr fester Druck mit beiden Handballen auf das untere Drittel des Brustbeines im Wechsel mit 2x Beatmung. Bis zum Feststellen einer Atmung wiederholen!!!
Zu zweit: 5x Massage und 1x Beatmung im Wechsel. Bei Babys und Kindern mit 2 Fingern massieren.
Bei Knochenbrüchen:
Maßnahmen: Körperteil mit Bruchstelle nicht bewegen. Bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen Lage des Verletzten durch Decken und feste Gegenstände fixieren. Bei offenem Knochenbruch Wunde vorsichtig keimfrei bedecken.
Bei Schock:
Erkennen: Schneller und schwächer werdender, schließlich kaum tastbarer Puls, fahle Blässe, kalte Haut, Frieren, Schweiß auf der Stirn, auffallende Unruhe. Diese Zeichen treten nicht immer alle und nicht immer gleichzeitig auf. Maßnahmen: Blutstillung, Schocklage (in Rückenlage Beine anheben bzw. hochlagern, nicht bei Brüchen von Beinen, Becken, Wirbelsäule und Gefahr innerer Verletzungen.), Wärmeverlust verhindern, für Ruhe sorgen, Orientierungsfragen stellen, Kontrolle von Puls und Atmung.
|